Alle Lieder der GRENZGÄNGER

Bettelsong

Ach quatsch mich nicht an, Mensch Mit deinem Sermon lehr du mich die Welt verstehn! Wat weisst denn du nu schon davon wat es heisst, betteln zu jehn! „Das is keene Arbeit“, hör ich dir sagen Nu – sag´s schon! Ich kann eine Menge vertragen ich bin ja so vieles ... Weiterlesen ... ...


Blödigkeit

Sind denn dir nicht bekannt viele Lebendigen? Geht auf Wahrem dein Fuß nicht, wie auf Teppichen? Drum, mein Genius! tritt nur Bar ins Leben, und sorge nicht! Was geschiehet, es sei alles gelegen dir! Sei zur Freude gereimt, oder was könnte denn Dich beleidigen, Herz, was Da begegnen, wohin du ... Weiterlesen ... ...


Bonzen Bonzen Bonzen

Wir sind die Arrivierten – in der Proletenwelt. Wir sind die Untroffizierten – vor eure Front gestellt. Nur nicht in euern Kämpfen – fließt unser Blut. Wir sind die Bonzen, Bonzen, Bonzen. Uns geht `s gut. Ihr trefft uns auf Kongressen – in schönem Redefleiss. Bei Jubiläumsfressen – rinnt uns ... Weiterlesen ... ...


Brot Kartoffeln Kohle

Korn verkommt in vollen Speichern viele Zentner ungezählt daß die Reichen sich bereichern während uns der Hunger quält Kämpft, Proleten, schließt die Reihen setzt euch kühn zur Wehr Fordre, Arbeitslosenheer: Brot, Kartoffeln, Kohle her! Berge von Kartoffelhaufen lagern und verfaulen schon. Der Prolet kann nichts mehr kaufen von der Stütze ... Weiterlesen ... ...


Brot und Frieden hätt ich gern

Brot und Frieden hätt`ich gern, tät es nicht vergessen. Wollt`ich hätte zehn Pfund Brot, mich mal satt zu essen! s´braucht ja nicht geschmiert zu sein, Zukost ist noch ferne; bei des Krieges Schinderei`n hungert man nicht gerne. Noch viel schöner wären zwei Liter Mittagessen, darum füllt vom dicken Brei Sätzchen ... Weiterlesen ... ...


Brüder mit uns zieht die Internationale

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Buchenwaldlied

Wenn der Tag erwacht, eh` die Sonne lacht die Kolonnen ziehn zu des Tages Mühn hinein in den grauenden Morgen. Und der Wald ist schwarz und der Himmel rot und wir tragen im Brotsack ein Stückchen Brot und im Herzen, im Herzen die Sorgen. 0 Buchenwald – ich kann. dich ... Weiterlesen ... ...


Das arme Waisenmädchen

An einem Fluß, der rauschend schoß ein armes Mädchen saß. Aus ihren blauen Äuglein floß Manch Tränchen in das Gras. Sie wand aus Blumen einen Strauß Und warf ihn in den Strom. Ach, guter Vater, rief sie aus, Ach. lieber Bruder, komm! Ein reicher Herr gegangen kam Und sah des ... Weiterlesen ... ...


Das Bauernwerk ist nix mehr wert

Das Bauernwerk ist nix mehr wert Der Handel hat sich bald verkehrt Ist nix dabei als Müh und Bschwer‘ Wollt, dass der Teufel ein Baur wär! In der Stadt und auf dem Markt presst und handelt man mit mir so hart Getreid‘ und Vieh gilt nichts mehr Schmalz und Butter, ... Weiterlesen ... ...


Das Gift

Honig prangt an Deinen Händen Und ich küßt‘ ihn rasch hinweg Mir die Seele zu entwenden Waren viel Dämonen reg Ach! das süsse Gift drang weiter In die volle Brust zu ziehn Und das Auge sonst so heiter Mußte Schwermut nun umfliehn Hast Du mir das Gift gegeben Süsse, holde ... Weiterlesen ... ...